Was hat das Osterfest mit dem Mond zu tun?
Ostern ist das älteste Fest der christlichen Kirche. Das Christentum wurde im antiken Rom durch Kaiser Konstantin dem Großen gefördert, der im Jahre 325 das Konzil von Nizäa einberief und die Entscheidung traf, die unser Leben bis heute beeinflußt! Es wurde nämlich bestimmt, dass das Osterfest immer am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsbeginn gefeiert werden soll. Frühlingsbeginn ist immer am 21. März (Tag- und Nachtgleiche).
Hierzu noch etwas Wissenswertes:
Wie erklärt sich diese ständige Verlagerung von Ostern? - Jesus starb während des jüdischen Frühlingsfestes Passah am Kreuz. Das Passah-Fest wird in der Woche nach dem 14. Tag des jüdischen Frühlingsmonats gefeiert, der wie alle anderen Monate im jüdischenKalender mit dem Erscheinen des Neulichtes beginnt. Das Neulicht ist die schmale Sichel des zunehmenden Mondes, die einige Tage nach Neumond am Westhorizont in der Abenddämmerung erblickt werden kann. Am 14. Tag eines jeden Mondmonats stellt sich der Vollmond ein. Das Passah-Fest ist folglich das uralte Fest des Frühlingsvollmondes. Der Frühlingsvollmond fällt nicht jedes Jahr auf das gleiche Datum, denn der unstete Mond hält sich nicht an das Sonnenjahr von etwa 365 Tagen, sondern zeigt sich jedes Jahr zu anderen Daten voll und rund. Er ist also „schuld“ an den beweglichen Feiertagen und somit auch an der Lage der Karnevalszeit und der Osterferien im Kalender.
Das erste Osterfest, nämlich die Auferstehung Christi drei Tage nach der Kreuzigung, fiel zufällig auf einen Sonntag.
Es war der Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling.
Da der Frühling am 21. März beginnt, kann Ostern also frühestens am Tag darauf sein. Die durchschnittliche Zeit zwischen zwei Vollmonden beträgt
(Quelle:http://www.sternwarte-recklinghausen...mondfragen.pdf)
Demnach bewegt sich der Ostertermin zwischen dem 22. März und 25. April; das Osterfest kann also auf 35 verschiedene Tage fallen.
In diesem Jahr sind wir mit dem
LG:susibella

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