Weihnachtsgedicht: Lichterbaum
Nun fühl ich tausend Kerzen brennen
in meines Herzens stiller Nacht,
möcht sie mit
Namen gern benennen,
Gesichter wieder neu erkennen,
die einmal über mir
gewacht.
Die Lieben auf den Lebensstufen,
Verbindungen im tiefsten Sinn,
mir wieder ins Gedächtnis
rufen,
die mich belehrten, Wege schufen,
und aus mir machten, was ich bin.
Die Zeit nahm uns die warme Nähe,
den Austausch, jeden festen Brauch,
der uns verband, und dennoch gehe
ich dahin aus, dass es geschähe,
sie dächten aus
der Ferne auch
noch hin und wieder an die Zeiten
der Liebe, Freundschaft und des Spiels,
der mitgefühlten
Traurigkeiten,
nachdenklicher Gemeinsamkeiten
im Geist des gleichgesinnten Ziels.
Es sollen tausend Kerzen brennen
für sie in
meiner heil’gen Nacht,
möchten auch
sie im Glanz erkennen,
wenn sie dann – meinen Namen nennen,
wie dankbar ich an sie gedacht.
Barbara Feldbacher.
Wünsche euch frohe Weihnachten!
susibella.


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